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Datenschutz und Datensicherheit im Smart Home: Sicherheit ist machbar!
 
 
 
 
Datenschutz und Datensicherheit im Smart Home: Sicherheit ist machbar!

Außer Frage steht, dass ein Smart Home seinen Bewohnern viele Vorteile bietet: mehr Komfort, höhere Sicherheit und eine verbesserte Energieeffizienz. Die Vernetzung im Haus automatisiert verschiedene Abläufe, es lassen sich zahlreiche Geräte und Funktionen integrieren und ganz nach den Bedürfnissen der Nutzer einrichten. Unstrittig ist aber auch, dass es in Netzwerken von Smart-Home-Projekten immer auch um sensible, persönliche Daten geht – beispielsweise was die Anzahl der Bewohner betrifft, Zeiten von An- und Abwesenheit, das Nutzerverhalten und häufig auch Kamerabilder, auf denen Personen zu sehen sind.

Schon deshalb sind persönlicher Datenschutz und technische Datensicherheit wichtige Themen für Bauherren und Hausbesitzer. Das betrifft alle Netzwerkgeräte und Server, die in einem intelligenten Haus eingesetzt werden. Denn vernetzte Geräte tauschen ständig Signale und Daten aus und diese müssen vor unbefugtem Einblick und Zugriff geschützt werden. Auch das System selbst und die Zugangsdaten müssen vor Manipulationen abgesichert werden.

Anders als in den Medien oft dargestellt, ist ein verlässlicher Schutz durchaus möglich. Schon wenn Sie ein paar grundlegende Regeln beachten, haben Sie bereits viel für die Sicherheit getan. Entscheidend ist die Einrichtung der digitalen Haustechnik durch einen Fachmann. Denn nur eine sorgfältige, fachgerechte Installation ist die grundlegende Voraussetzung für ein verlässliches Netzwerk im intelligenten Haus. Beauftragen Sie damit einen Elektromeister Ihres Vertrauens – und sprechen Sie ihn auf das Thema Sicherheit gezielt an. Er wird Sie gerne informieren und gemeinsam mit Ihnen Ihr Smart Home nach Ihren Vorstellungen und Wünschen umsetzen. Einen Experten für Datenschutz und Datensicherheit in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Haben Sie "Ihren" Fachmann gefunden, sollten Sie mit ihm den Schutz Ihrer Privatsphäre vertraglich vereinbaren. Gira stellt dem Elektromeister dazu übrigens Muster einer "Datenschutz-/Verschwiegenheitserklärung" zur Verfügung. Sprechen Sie ihn darauf an!

Natürlich gibt es auch bei der Einrichtung eines geschützten IT-Netzwerks Grundlegendes zu beachten. Zum Beispiel, dass nicht nur einzelne Sicherheitselemente installiert werden. Im Smart Home mit seinen vernetzten Geräten ist es erforderlich, dass ein Gewerke übergreifendes und damit durchgängiges Sicherheitskonzept realisiert wird, das keine Lücken aufweist. Denn auch hier gilt: Das gesamte System ist nur so belastbar wie sein schwächstes Glied. Das betrifft auch die Vergabe von Passwörtern. Nur starke Passwörter sind eine grundlegende Bedingung für Sicherheit – das gilt für das intelligente Haus ebenso wie für jeden Computer und jedes Smartphone. Lassen Sie niemals die an den Geräten voreingestellten Passwörter unverändert, sondern setzen Sie in Absprache mit Ihren Elektromeister dafür neue, sichere Passwörter ein. Auch ein regelmäßiger Wechsel garantiert mehr Sicherheit.

Sichern Sie Ihr IT-Netzwerk zudem durch eine Firewall ab, sodass kein Unbefugter die Daten und Signale mitlesen oder sich gar einloggen kann. Lassen Sie sich möglichst ein Virtual Private Network (VPN) einrichten. Bei einem solchen Netzwerk wird die Verbindung von außen in das Smart Home durch einen Tunnel geschützt, der den Einblick und Zugriff auf vertrauliche Daten verhindert. Mindestens ebenso wichtig sind regelmäßige Updates: Die eingesetzte Technik muss immer auf dem neuesten Stand sein, um unnötige Sicherheitslücken zu vermeiden. Führen Sie deshalb an allen Geräten regelmäßig Updates durch!

Alle bisher aufgeführten Tipps beziehen sich auf eine leitungsgebundene Installation, wie sie Gira beispielsweise mit dem KNX System anbietet. Doch anders als oft behauptet, lassen sich auch Funknetzwerke (WLAN) absichern. Dafür sind aber wesentlich höhere Sicherheitsstandards erforderlich. Lassen Sie sich unbedingt über die Verschlüsselungsmethode WPA2 informieren, damit Sie diese entsprechend einsetzen können. Wenn nötig, holen Sie sich dafür fachliche Hilfe – den Elektromeister Ihres Vertrauens haben Sie ja schon gefunden.

Quelle: www.gira.de

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